230 Trauma und Gott – Bonhoeffer

Diesen Winter habe ich mich bewusst gegen das Wälzen von Fachliteratur zum Thema Psychotrauma entschieden. Diesen Winter las ich die Biografie von jemandem, der Trauma von innen kennt. Seit über zehn Jahren singe ich jedes Silvester ein Lied, dessen Text er in Gefangenschaft kurz vor seinem Tod durch Erhängen im April 1945 geschrieben hatte:

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das Alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.
(…)

… schreibt einer, der im KZ sitzt und weiß, dass er es lebend nicht mehr verlassen wird? Vorher war er schon in den USA in Sicherheit, und er ging zurück nach Deutschland, weil er fand: Hitler kann man so nicht einfach machen lassen!

Es gibt in der ganzen Weltgeschichte immer nur eine wirklich bedeutsame Stunde – die Gegenwart. Wer aus der Gegenwart flieht, flieht den Stunden Gottes. (1)

Bitte, was ist das für ein Typ?! Karfreitag ist ein guter Tag, drber nachzudenken. Hier sind die Highlights einer inspirierenden Persönlichkeit in düsteren Zeiten, die ich mir mitnehmen möchte:

Was bisher geschah. Gott packt seine Fans nicht in Watte. Gläubige Menschen müssen nicht weniger Leid erfahren als andere, aber sie tragen es anders. Man kommt um die Frage nicht umhin, warum ein liebender, allmächtiger Gott Unheil nicht verhindert. Warum gibt es so viel Leid in der Welt? Warum schützt Gott nicht einmal Kinder? Weil es unmöglich ist, gleichzeitig den freien Willen jedes einzelnen Menschen zu achten und alle Menschen zu schützen. Schutz der einen Person heißt oft Einschränkung der Möglichkeiten eines anderen. Genau das erleben wir in der Corona-Krise gerade hautnah.

Um wen geht’s? Dietrich Bonhoeffer wurde in eine wohlhabende Familie mit vielen Kindern und einem guten Namen geboren. Sein Vater leitete die psychiatrische Abteilung der Charité in Berlin, des angeblich modernsten Krankenhauses der damaligen Welt und war ein wichtiger Gegenspieler zu Freud. Seine Mutter entstammte einer bekannten evangelischen Theologenfamilie. Dietrich entschied sich gegen eine naturwissenschaftliche Ausbildung und habilitierte bereits mit 24 Jahren. Von Anfang an waren seine Familie und er an vordester Front gegen den Antisemitismus und gegen Hitlers Regime: Seine Zwillingsschwester Sabine war mit einem Juden verheiratet und musste emigrieren, um ihren Kindern das Leben zu retten. Einer seiner Schwager war Hans von Dohnanyi, ein Jurist und bekannter Widerstandskämpfer, der Hitlers Verbrechen akribisch dokumentierte, was ihm den Tod durch Erhängen einbrachte. Zweifellos war Bonhoeffer Theologe, Widerstandskämpfer, Agent und Spion. Zum Tode verurteilt wurde Bonhoeffer für die Beteiligung an Stauffenbergs Attentat an Hitler. Zumindest Mitwisser war er noch bei einigen anderen der 36 bis 42 heut bekannten geplanten Attentaten auf ihn.


Ganz am Anfang Bonhoeffers Laufbahn, als Hitler noch der unbekannte Versager war, der er besser hätte bleiben sollen, meinte er als junger Universitätsdozent auf die Frage, ob wir die Kirche eigentlich noch brauchen könnten, ob wir Gott eigentlich noch brauchten:

„Die Frage ist falsch gestellt. Wir sind gefragt. Die Kirche ist da und Gott ist da. Und wir sind nun gefragt, ob wir uns brauchen lassen wollen. Denn Gott braucht uns.“

Ich bin erstaunt, wie zeitgemäß dieser Gedanke 90 Jahre später wieder ist. Bonhoeffer wusste damals selbst noch nicht, wie er sich würde von Gott brauchen lassen im Kampf für die Menschenwürde, nämlich bis zum Tod.


Es ist zum Kotzen, wenn Menschen Gott als Rechtfertigung für ihren Hass benutzen. […] Gott hat uns alle nach seinem Ebenbind erschaffen. Daran müssen wir sie erinnern. Wenn [sie] glauben, Gott hasst dieselben Menschen wie sie, dann erschaffen sie sich Gott nach ihrem Ebenbild. (Ian in Shameless 8.10)

Bonhoeffer war in jeder Lebenslage ein aufrechter Mensch mit einer klaren Meinung zu kollektivem Hass. Wie Hitler das mit der „Reichskirche“ gedreht hatte, war ziemlich schlau, denn natürlich konne er einerseits keinen „Gott neben sich“ ertragen, andererseits nutzte er die Kirche als Organisation ziemlich schlau.

Als Gottes Kinder stehen wir aufrecht und kriechen vor niemandem, wurde ein wichtiger Satz für mich. Wenn Du meinen Blog schon länger liest, dann weißt Du, dass mich das Arbeitsthema enorm beschäftigt – bis zur Selbstschädigung vielleicht. Wenn ich für ein paar Wochen nicht arbeiten kann, bin ich dennoch vor Gott ein Mensch wie jeder andere. Ich muss nicht kriechen vor Ärzten, Gutachtern, Therapeuten, Krankenkassen, damit die mir wohlgesonnen sind (aus Angst vor dem, was sie tun könnten). Ich muss nicht kriechen vor der Gesellschaft, die vielleicht jetzt gerade leistungsfähiger ist als ich (so wie ich mich früher nicht für einen wertvolleren Menschen hielt, als ich ein ziemlich perfekt funktionierendes Mitglied der Gesellschaft war). Menschenwürde ist autonom in sich. … und unabhängig von Funktionalität.

Die Zehn Gebote enthalten kein Gebot zu arbeiten, aber ein Gebot, von der Arbeit zu ruhen. Das ist die Umkehrung dessen, was wir zu denken gewohnt sind. (2)

Ich bin mit anderen Menschen auf Augenhöhe: mit jedem, der gerade am längeren Hebel sitzt, mit allen meinen Freunden, mit meinem Mann, mit jedem. Das hat natürlich auch seine Tücken, denn ich bin auf Augenhöhe mit jedem Menschen, auch mit Tätern. Ich bin nicht besser als sie, ich sündige nur anders, und ich habe kein Recht, auf sie herabzublicken, auch wenn ich das gerne würde. Insgesamt finde ich das ziemlich befreiend: durch die Welt zu gehen und zu wissen, niemand hier ist besser als ich, und niemand hier ist geringer als ich.


Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken. (3)

Derzeit lese ich täglich Bonhoeffers Glaubensbekenntnis:

Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.

Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Schicksal ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet. (4)

Ich glaube wirklich inzwischen, nach so viel Lesen, so viel Auseinandersetzung mit den Menschen mit Traumafolgestörung rund um mich: Die Persönlchkeitsstruktur der DIS an sich ist hilfreich. Hilfreicher, als wenn Trauma-Time erst nach dem 8. Geburtstag beginnt und es am Ende eine andere Sorte komplexe Traumatisierung macht. Warum? Ich sehe, dass komplex Traumatisierte ohne DIS meistens weniger funktional sind als ich und vor allem kommen sie mir mehr „durch und durch betroffen / zerstört / verstört“ vor. Welche in ∑ich sind total betroffen / zerstört / verstört – total traurig. Aber andere in ∑ich sind dadurch eine Art gesunde Insel. Ich glaube also wirklich, dass Gott mir in der Notlage so viel Widerstandskraft geben WILL, wie ich brauche. Und ich finde das gut, dass ich das glauben darf (außerhalb vom Psywesen, wo ich das offenbar nicht glauben darf). Bonhoeffer würde man nach heutigen Maßstäben bestimmt als traumatisierten Menschen bezeichnen. Und trotzdem schrieb er sowas.


Berühmte letzte Worte. Jesus‘ letzte Worte waren: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!“ … nachdem einer aus seinem engsten Kreis ihn verraten hatte, sein bester Freund ihn mehrfach verleugnet hatte, er von Sodaten misshandelt und bespuckt worden war und hingerichtet wird. Jesus‘ letzte Worte sind die traurigste Stelle in der Bibel. Bonhoeffers letzten Worte im KZ Flossenbürg waren:

Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens. (5)

Was für ein Fels dieser Mensch… das war er für seine Mithäftlinge durch ermunternde Botschaften und viele kleine Gesten, und ein Fels war er auch im Tod. Das ist der Glaube, den ich mir für mich wünsche.

Kommentar? Gern!


Quellen & Medienempfehlungen:

E Metaxas 2010: Bonhoeffer. Pastor, marthyr, prophet, spy. Thomas Nelson, Nashville. (auch auf Deutsch verfügbar)

(1) D Bonhoeffer 1928-1931: Barcelona, Berlin, Amerika, DBW Band 10, Seite 514

(2) D Bonhoeffer 1940-1945: Konspiration und Haft, DBW Band 16, Seite 670

(3) D Bonhoeffer: Widerstand und Ergebung, DBW Band 8, Seite 492

(4) D Bonhoeffer: Einige Glaubenssätze über das Walten Gottes in der Geschichte, in: Widerstand und Ergebung, Prolog

(5) 9. April 1945, überliefert durch Payne Best an Bischof George Bell, DBW 16, S. 468.

https://www.dietrich-bonhoeffer.net/zitate/
 

7 Kommentare Gib deinen ab

  1. asta sagt:

    Einfach nur WOW !
    So gut zusammengebracht!
    „Meine“ Pfarrerin hat vergangenes Jahr zu Jesu letzte Worte gepredigt und ich war erstaunt zu hören, dass Jesus vermutlich den Psalm 22 gebetet hat, ein Gebet, das unter Juden damals sehr gebräuchlich war und alle Gläubige es zumindest in Gedanken mitgesprochen haben könnten …
    Das gibt diesen Worten in der Verlassenheit trotzdem etwas von Gemeinschaft … einen Weg allein gehen zu müssen, aber getragen von Mitgläubigen.

    Und das mit dem „Vorteil“ der DIS habe ich auch mal versucht, meiner (ehemaligen) Thera zu erklären : Es ist schon gut, wenn die Depression „einfach“ mal für ein paar Stunden abgelöst werden kann …

    LG und Danke für Dein Engagement im Blog. Ich nehme mir sehr viel mit, auch wenn ich es nicht siooft schaffe zu kommentieren, wie ich gern würde …

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    1. Hallo Asta, vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich habe gerade den Psalm gelesen. Hmja, der passt ja maßgemacht…
      Ich stelle mir die Situation bei einer Hinrichtung von jemandem sehr schwierig vor. Noch viel schwieriger, wenn ich die Person kennen würde und mögen würde. Noch viel schwieriger, wenn nicht mal klar ist, wofür eigentlich das Todesurteil gesprochen wurde. Eigentlich ist das für mich unvorstellbar…
      Alles Liebe schickt s.

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  2. purelogik sagt:

    Wirklich super kommentiert!
    Für mich ist Gott:
    „Was niemals zuschlagen wird und mich immer noch wieder lieben, wenn ich zurück komme egal was war“
    Klingt komisch, aber das war, was mir geholfen hat und auch, weil das bedeutet, dass ich mal anders sein darf zur Not als nur richtig.
    LG ein Kind

    Es ist nicht falsch zu wünschen, dass Gott plötzlich den Engel mit Flammenschwert schickt, aber real ist es gut, dass das eben irgendwann keine Option mehr war. Wenn jemand einen „Engel mit Flammenschwert“ braucht, muss vermutlich ein Mensch irgendwie damit klar kommen zur Not etwas zu tun, das normalerweise nicht okay wäre, aber in Notwehr ist zu Recht eine Menge anerkannt als rechtens, wenn nicht übertrieben wird und keine andere, sinnvolle Option bestand. Ein Attentat auf Hitler fällt für mich klar in die Kategorie, wenn sogar überlegt wurde, wie danach nicht alles im Chaos versinkt, obwohl es natürlich lange geplant technisch kalkulierter Bruch eines wichtigen Gebots ist. Gott lässt uns gewissen Spielraum um selbst das zu sein, was sich keinen mehr nimmt egal wie bitter es ist, was mehr wert ist. Das mit dem „1 Tag ruhen“ finde ich emotional auch sehr wichtig, weil es einfach das Gebot ist auch mal die Schönheit in der eigenen Welt zu genießen statt nur zu „schaffen“, auch wenn da wieder das Maß zählt und vermutlich nicht zwingend ein Tag. Schöner Text!
    Eine junge Frau

    Ehrlich? Hätte ich früher so akzeptieren sollen. Irgendwie war ich nie gut genug. Nie! Mag merkwürdig klingen, aber nur, weil ich endlich „eingeknickt“ bin da, eher es erkannt habe, konnten wir uns endlich kollektiv taufen, was schon technisch extrem viel Vertrauen in Gott braucht um sich ins Wasser fallen zu lassen komplett ohne irgendwie wen Außen, der dabei ist um bei Panikreaktion zu helfen. Irgendwie ärgere ich mich der ärgste Grund gewesen zu sein, warum das nie ging, ausgerechnet, weil ich da zu strikt war in allen Ansprüchen. Trotzdem: Gott wird das in Ordnung finden, weil er sichtlich das nie erwartet hat, wenn ich einfach nun mit vernünftigeren Maßstäben belege.
    Eine, die echt völlig übertrieben hat und tatsächlich…

    …mich brauchte um das zu verstehen. Was!? Ja, was lustig ist. Ich war ja völlig auf dem Trip und habe gegrübelt wie besessen und damit irgendwann als Details ihr die logische Grundlage geliefert es einzusehen, obwohl ich nicht mal wusste, dass das auch Teil sein sollte in meiner „Uno-Zeit“ (Uno ist hier am verbreitetsten, freundlich).
    Trotzdem, Bonhoeffer sollte man einbeziehen, weil er teilweise sehr kluge Aussagen getroffen hat und tatsächlich ein Mann Gottes war, der mehr getan hat als nur zu beten, sondern als Mensch mutig sein Bestes gab im Bereich seiner Berufung und auch, was eben irdisch trotzdem im Zweifel selbst ein Mann Gottes mittragen sollte.
    Sophia / purelogik

    Ich würde nur stets aufpassen, dass man deshalb nicht ins Bösartige kippt im sinnvollen Spielraum. Passiert zu oft, dass Menschen dann völlig übertreiben oder gar drin hängen bleiben, obwohl vielleicht eine Zeit lang was echt legitim war. Schwierig… Hitler aber??? Klar! Sobald da eindeutig anderes nicht mehr sinnvoller war: Legitim! Nur prinzipielle Vorbeugung wäre wieder das andere Extrem bis plötzlich Todesschwadrone rumrennen.
    Jemand, der es kompliziert findet das Maß zu wahren

    Wow! Gut so das mal zu posten so klar. Ganz ehrlich? Der hatte auch seine Macken! Das ist aber egal in einigen Punkten und menschlich, wieso da jemand 100% je korrekt für einen alles erklären sollte, habe ich nie verstanden. Doch dort stimme ich lächelnd zu, weil es wahr ist. Viel Energie wünsche ich noch! Osterzeit ist mir recht wichtig, mal sehen, wie das genau hier geregelt wird.
    LG Ich

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  3. purelogik sagt:

    Ich..
    Mache jetzt was sehr ungewohnt ist… ich bitte um Verzeihung so jemand gewesen zu sein, der da völlig nach Perfektion gestrebt hat. Mein Streben war so groß, mein Gefühl nie gut genug zu sein, dass ich schon den nächsten Messias in die Welt hätte setzen müssen um emotional eventuell eine Chance zu haben. Das sind genau die Leute, die einen etwas Gutes zur puren Verzweiflung machen können, weil irgendwie so verführerisch ist, wie nahe sie Gott kommen wollen im Dienst. Ich bin so jemanden begegnet und vielleicht war das mein „Trauma“, weil das echt zum Problem wurde für viele im System.

    Wenn euch mal so jemand begegnet, eigentlich könnten sie anders, das will ich hier zeigen. Es ist wenig dafür das gewesen zu sein, aber immerhin.

    Ich warne auch:
    Mein Herz wurde dabei nahezu tot, weil es ja eben Bedürfnisse gibt, aber jedes Gefühl die Gefahr birgt zu sündigen, nicht perfekt genug zu sein. Am Ende war nichts Menschliches mehr an mir, kein Funke Gefühl, deshalb war auch Sophia als Detail so wichtig. Nur sie hat am Ende endgültig geschafft, dass ich den Panzer selbst öffnete, weil keinerlei emotionaler Ansatz mehr bestand und ich bin allen im System unendlich dankbar dafür.

    Doch Glaube bleibt mir wichtig, ich wollte damit Gutes bringen und ihr alle, die diesen so klugen Post lest, interessiert euch für Glauben und habt vermutlich Menschen getroffen, die schon durch ihr Beispiel zum Problem für den eigenen werden können, aber meine „Richtung“ ist manchmal noch schlimmer, leider… man sieht es an mir selbst.

    Deshalb: Die können anders und liegen total daneben. Vielleicht ist dieser Post auch eine kleine Kompensation für Sophias Trip, der ziemlich seltsam lief zum Teil irgendwann.

    Es bringt euch das Beispiel eines Menschen, der völlig jenseits dessen lebte, was Gott will, um ihm zu dienen, der nun das Haupt beugt egal wer ihr seid. Das war nur Hochmut und ich schäme mich, was manche hier so leisten mussten, weil sie nicht mal mich zurück lassen wollten, sondern aus meiner „Falle“ befreien. Das war einfach etwas, das ich selbst hätte erkennen müssen, aber vielleicht hilft es, wenn mal jemand, der dabei sogar jede Emotionen einbüßte sagt:
    Versucht Mensch zu bleiben, das steht in der Bibel, im Post, bei Bonhoeffer…

    Danke, dass hier da Posts zu existieren, die vielleicht manchen helfen, bevor jemand ist, wo ich war. Das ist, was Menschen tun können.

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  4. Wunderbare Gedanken über einen wunderbaren Menschen. Und wunderbare Gedanken zu so wesentlichen Fragen und Themen. Danke!

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  5. purelogik sagt:

    Bibel lesen?

    Als Musik ausdrücken gefällt uns besser (endlich geht das spontan): (Link entfernt, Anm. SM)
    Ja, wir sind bekloppt. Was soll man an Ostermontag sonst einem Kind schenken im Tausch als das, was es wirklich „lesen“ wird immer wieder

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