175 Leben ohne Gedächtnis – traumabedingt

Ich habe eine aburde Existenz, finde ich seit Jahren. Mir wird Mitte dreißig von Ärzten im örtlichen Krankenhaus erklärt, dass das, was ich da habe, eine dissoziative Störung sei. Mein stundenlanges Nichtbewegenkönnen heiße Stupor und wäre kein neurologisches, sondern ein psychiatrisches Problem im Rahmen einer schweren Traumafolgestörung. „Ja, die PTBS ist eh bekannt von dem…

159 eine Million Schreckerlebnisse

Ich habe eine dissoziative Identitätsstörung. Dadurch erinnere ich meine Kindheit lückenhaft und nebelig, und auch meine Gegenwart ist zerstanzt mit Löchern. Ich habe  wenige greifbare, plastische Alltagserinnerungen an meine Kindheit. Eine Situation erinnere ich ganz genau:

+++ Akutpsychiatrie Tag 8: Momentaufnahme des Lebens +++

Ich lebe hier in relativem Luxus (verglichen mit der „Traumaklinik“), von dem ich später noch ausführlich berichten werde (138). Ein Großteil dieses Luxuserlebens ist: Zeit. Ich habe wöchentlich zwei Einheiten Ergotherapie Einzel und ab sofort zwei Einheiten Psychotherapie Einzel, neben täglichen (!) interdisziplinären Gesprächen (kürzestes bisher 3 min, längste über 30 min). Das ist mehr…

111 anspruchslos

Was bisher geschah (Fortsetzung von 106 und 107)… Es ist das Shiatsu-Paradoxon: Dort gibt es die krasseste Traumakonfrontation, die ich je hatte – und ich gehe dort gerne hin und tiefenentspannt raus. Wieso ist das so? Ich verstehe das nicht? Ich habe offenbar Angst vor Therapiestunden und freue mich auf Shiatsu-Stunden. Ich finde KR genauso…

078 so klein war ihre Hand. Damals.

Ich räume ein bisschen rum in unserer Wohnung. Ich finde mehrere weiße Kisten. Bei dreien weiß ich, was drin ist, sowie ich den Deckel abnehme. Die vierte… puh. Überraschung.