221 Psychotherapie hilft: Krisenintervention & Erkrankungen anerkennen

Wikipedia sagt, Psychotherapie ist die Gesamtheit der psychologischen Verfahren zur Heilung oder Linderung von Störungen im psychischen Bereich, in den sozialen Beziehungen, im Verhalten oder auch in bestimmten Körperfunktionen. Ich bin ziemlich Psychotherapie-erfahren. Nach all den vielen TherapeutInnen, Psychiaterinnen, und Angehörigen angrenzender Bereiche, mit denen ich an mir arbeiten durfte: Für welche Probleme bzw. in…

214 kein Wunder: Anforderungen reduzieren

Bisher war (ist!) es schwer auszuhalten, was in Krisenzeiten alles liegen bleibt. Ich kann mich nicht gut ertragen, wenn ich nicht leistungsfähig bin, weil im Leisten meine Daseinsberechtigung lag (liegt?) – nur meine, wohlgemerkt! Ich halte Menschen nicht für wertvoller, wenn sie mehr leisten, als solche, die aus körperlichen oder psychischen Gründen weniger leisten können…

212 keine Wunder: Reizabschirmung & up-and-down erlauben

Bisher hatte ich eine sehr enge Definition von Freizeit. Darunter fällt alles, wofür ich kein Geld bekomme: meinen Steuerausgleich machen, die Hemden meines Mannes bügeln, einkaufen – alles Freizeit! Inzwischen weiß ich, dass mich dieses Konzept den ganzen Tag in Bewegung hält, auch wenn ich „genug Freizeit“ habe. Es übersieht wichtige Bedürfnisse von einigen aus…

208 Bild-Tagebuch

Seit einer Weile führe ich ein Bild-Tagebuch. Es hat sich entwickelt aus meinen vier bis fünf gekritzelten Lieblingserinnerungen, die ich seit ein paar Jahren auf jeder Monatsübersicht meines Bullet Journals (Bullet Journal: Bilderbuchtour 🙂) festhalte.

200 Anleitung für den menschlichen Energiehaushalt

Vor zwanzig war meine Energie keine knappe Ressource: Ich arbeitete 40-70 Wochenstunden in einem anspruchsvollen Job, ging montags und donnerstags danach reiten, dienstags und samstags eine Marathon-Distanz skaten und mittwochs in eine Art Philosophiekreis. Freitagabend war für meinen damaligen Verlobten, heute Ehemann, reserviert. Inzwischen hat sich einiges geändert: Ich lebe mit einer schweren Traumafolgestörung, und…

198 Egoismus / Narzissmus / für sich selbst sorgen

N. erzählt mir von ihrer früheren Mitbewohnerin und wählt dabei eine interessante Formulierung: „Sie konnte gut für sich selbst sorgen.“ Das springt mir ins Auge, weil die meisten Menschen dasselbe mit negativen Labels ausgedrückt hätten: „Sie war da ziemlich egistisch,“ oder „Sie ist mit ihren Bedürfnissen über meine einfach drüber gefahren.“ Anlässlich dieser Unterhaltung denke…