216 keine Wunder: Gehirnwäsche & Festhalten der Marschrichtung

Ich bin schwer komplex traumatisiert und lebe täglich mit den Folgen. Mit Blick in den Diagnosekatalog für Traumafolgestörungen hält man mich vermutlich für „ziemlich typisch.“ Mein Blog ist voll vom Tanz um Schlafstörung, Dissoziation & Co. Heute will ich dankbar sein, dankbar für den Kelch, der an mir vorübergegangen ist.

215 Verzweiflung, Hoffnung

Die Zeit bis zum Termin ist spannend mit viel Aufregung. Der „Termin“ ist ein Treffen mit einer komplex traumatisierten Person, die von sich sagt, geheilt zu sein.

214 kein Wunder: Anforderungen reduzieren

Bisher war (ist!) es schwer auszuhalten, was in Krisenzeiten alles liegen bleibt. Ich kann mich nicht gut ertragen, wenn ich nicht leistungsfähig bin, weil im Leisten meine Daseinsberechtigung lag (liegt?) – nur meine, wohlgemerkt! Ich halte Menschen nicht für wertvoller, wenn sie mehr leisten, als solche, die aus körperlichen oder psychischen Gründen weniger leisten können…

212 keine Wunder: Reizabschirmung & up-and-down erlauben

Bisher hatte ich eine sehr enge Definition von Freizeit. Darunter fällt alles, wofür ich kein Geld bekomme: meinen Steuerausgleich machen, die Hemden meines Mannes bügeln, einkaufen – alles Freizeit! Inzwischen weiß ich, dass mich dieses Konzept den ganzen Tag in Bewegung hält, auch wenn ich „genug Freizeit“ habe. Es übersieht wichtige Bedürfnisse von einigen aus…