052 Selbstmord (1) im Zeitverlauf

Selbstmord ist keine Lösung, liest man ständig irgendwo. Wenn einen das PTBS-Gehirn auf eine Art und Weise dauerfoltert mit Schlafentzug und Flashbacks, dann kann es passieren, dass man schlussfolgert, die Schäden am Gehirn wären zu schlimm, als dass man damit leben könnte (überleben irgendwie geht vielleicht, aber leben?). Man denkt nur noch: Gehirntransplantation, bitte! Wenn…

050 too much auf der Psychiatrie (1) von Ärzten und Eltern

Sch§$%tag. Oder Sch§$%serie. Am Donnerstag führt die Oberärztin mit mir ein sehr nettes Gespräch. Ich bin überrascht und erfreut, wie viel Rücksichtnahme ich hier für meine Therapiebehinderungen bekomme: Allein am Mittwoch hätte ich sieben Tagespunkte gehabt, fünf davon mit Atemanweisungen – sorry, aber das geht echt nicht. Nicht ohne mehr Medikamente, nicht ohne stundenlange Starre…

Leserbriefe 045

Manchmal überrascht mich mein eigenes Blog. Gerade beim Artikel übers Atmen habe ich lange überlegt, ob ich den online stellen soll – atmen ist so banal – das interessiert möglicherweise keinen? Für mich enthielt er rund ums Atmen so wichtige Aha-Erlebnisse, dass ich am Ende entschieden habe, ihn zu veröffentlichen. Und gut war’s! Binnen weniger…

049 Die Basics des Lebens (3) Schlafen

Basics des Lebens: atmen – essen – schlafen. (Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich hier von meiner persönlichen, individuellen Erfahrung berichte, die sich NICHT auf andere Menschen generalisieren lässt! Für Empfehlungen zu Psychopharmaka wende Dich bitte an eine Fachärztin für Psychiatrie – das Internet ist ungeeignet als Ratgeber; wie gesagt: Der folgende Text ist…

+++ Newsticker: Mein Wunsch +++

Der Anruf der Klinik kam drei Werktage vor dem Aufnahmetermin. Man kann sich von außen vermutlich nicht vorstellen, in welches Chaos mich das wirft, so kurz vorher zu erfahren, dass ich nun drei Monate WEG bin. Untergetaucht. Nicht verfügbar. Verschwunden. Beim Vorstellungsgespräch hatte man mir versichert, es würde ca. 3 Wochen vorab, mindestens aber 2…